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Sonntag, 19. Mai 2013
Ford Atlas Concept Kräfitger Bulle

Ford präsentiert mit dem Ford Atlas Concept auf der Detroit Auto Show die Zukunft der F-Serie-Pickups. Das ist für den europäischen Markt eher uninteressant, doch in Amerika erfreut sich die F-Serie schon seit 30-Jahren einer großen Beliebtheit. Es ist das meistverkaufte Auto in den USA, weit vor jedem PKW - der amerikanische Golf.
Mit dem Atlas Concept nimmt Ford die nächste Modellgeneration der großen Fullsize-Pickups vorweg, die für das nächste Jahr erwartet wird. Das neue aggressive Design wird man in den Grundzügen auch beim kommenden F-150 so sehen. Ford zeigt die Studie mit der jüngsten Generation des Ecoboost-V6, der aus 3,5 Liter Hubraum dank Direkteinspritzung und Turbolader 365 PS erzielt. In der Studie bekommt er eine Start-Stopp-Automatik, außerdem hat der Ford Atlas Concept aerodynamische Hilfen wie einen automatisch ausfahrenden Spoiler oder einen Kühlergrill, der bei höherem Tempo verschlossen wird, um den Luftwiderstand zu senken.Im Innenraum wurde Zukunft und Retro geschickt vereint. Modernste Technik wurde mit großen Schaltern und Hebeln versehen, es erinnert an 1990er Shelbys. An Bord sind das neue Rundum-Kamerasystem mit 360-Grad-Blick und ein neues Anhänger-Assistenzsystem. Der Fahrer wird nicht nur zum ankuppeln eines Trailers zentimetergenau dirigiert, das System kann auch wie ein Einparkassistent einen Anhänger auf Knopfdruck rückwärts rangieren.
Weltpremiere Toyota FT 86 Open Concept

Auch beim FT-86 Open Concept handelt es sich um einen waschechten 2+2-Sitzer, der die kraftvolle Performance und die dynamischen Qualitäten des GT86 mit dem speziellen Fahrerlebnis verbindet, das nur ein Cabrio vermitteln kann. Der Prototyp verfügt über ein elektrisch betätigtes, mehrlagiges Textilverdeck mit einer Heckscheibe aus Glas. Der Platz hinter den Rücksitzen, den das zurückgeklappte Verdeck beansprucht, schränkt das Gepäckraumvolumen nur minimal ein.
Der sportlich elegante Charakter der Studie wird von einer klassischen Farbkombination unterstrichen: Karosserie und Innenausstattung des FT-86 Open Concept sind in Weiß gehalten, das Verdeck in Marineblau.
Die Studie basiert auf der Plattform des GT86, der vom weltweit ersten Boxermotor mit der innovativen D-4S-Technologie angetrieben wird. Es handelt sich um einen sportlich-drehfreudigen, 1.998 cm³ großen Saugmotor mit einer Literleistung von 100 PS, dessen Bauart zum tiefen Schwerpunkt des Fahrzeugs beiträgt. Über ein eng gestuftes manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe oder über ein 6-Stufen-Automatikgetriebe mit Schaltwippen und extrem kurzen Schaltzeiten treibt der Motor die Hinterräder an.Die McPherson-Vorderachse und die aufwändige Doppelquerlenkerachse am Heck sind Voraussetzungen für ausgesprochen präzises Handling und erstklassiges Feedback. Dazu trägt auch die besonders kurze Übersetzung der elektrischen Servolenkung bei, die sich mit einem Wert von 13:1 auf dem Niveau von Rennwagen bewegt. Große innenbelüftete Bremsscheiben an Vorder- und Hinterrädern versprechen optimale Verzögerung.
Da schon bei der Konstruktion des GT86 eine Cabrio-Version nicht ausgeschlossen wurde, wären im Fall einer Serienproduktion des FT-86 Open Concept keine größeren strukturellen Veränderungen an der Karosserie nötig. Ein ähnlich erstklassiges Leistungsgewicht wie die 6,3 kg pro PS des Coupés ist denkbar, der extrem niedrige Schwerpunkt des GT86 wird dank des leichten Textilverdecks sogar noch weiter abgesenkt.
[Quelle: Toyota]
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